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VERANTWORTUNG STÄRKEN STATT STAATLICHER REGULIERUNG

„Die IGK möchte die Verantwortung jedes Einzelnen durch Information und Aufklärung stärken. Unser oberstes Ziel muss es sein, den Präventionsgedanken in die Köpfe der Menschen zu bringen. Eine öffentliche Diskussion ist der erste Schritt dazu. Verschärfte Regulierungen von Preisen, Vertrieb und Werbung sind dagegen wenig geeignet, Denk- und Verhaltensmuster zu verändern und Werte zu vermitteln,“ erläutert Philippa Dickson, Geschäftsführerin des IGK-Gründungsmitglieds
Diageo Deutschland.

Prävention gelingt nicht durch Preiserhöhungen und Verbote

Erfolgreiche Prävention ist vor allem individuell und zielgruppenorientiert. Kollektive Maßnahmen sind nicht geeignet, das Problemverhalten im Umgang mit alkoholischen Getränken nachhaltig zu verändern.

• Preiserhöhungen reduzieren nicht den Missbrauch. Stattdessen führen sie zu Ausweichbewegungen im Markt, Schmuggel und Schwarzmarkt. Dies zeigen Beispiele aus skandinavischen Ländern und im historischen Rückblick die Prohibition in den USA.
• Vertriebsbeschränkungen und Konsumverbote führen ebenfalls zu Ausweichverhalten wie Vorratskauf, Internethandel und Trinken im privaten Bereich. Hier sind Gesetze deutlich schwerer zu kontrollieren.
• Einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Werbung und missbräuchlichem Konsum gibt es nicht. Trotz stetig wachsender Werbeausgaben ist der Konsum alkoholischer Getränke und insbesondere von Spirituosen seit Jahren rückläufig.
• Staatliche Reglementierungen erreichen nicht die Personen, die das größte Gefährdungspotential haben bzw. Missbrauch betreiben.

Prävention muss in die Köpfe der Menschen
„Menschen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Genussmitteln zu sensibilisieren ist eine komplexe Aufgabe. Man muss fragen, warum Menschen übermäßig trinken. Prävention muss auf Aufklärung und Wertevermittlung setzen,“ fordert Alain Dufossé, Geschäftsführer von Pernod Ricard Deutschland.

Die IGK setzt mit Ihren Aktivitäten dort an, wo missbräuchliche Denkmuster entstehen: Sie sensibilisiert Menschen für den Unterschied zwischen Genuss und exzessivem Konsum/ Missbrauch und macht auf die Grundsätze des „echten“ Genusses aufmerksam. Mit der Veranstaltungsreihe „Genusstour 2008,“ die ab dem 22. September durch 30 deutsche Städte tourt, und einem Internetportal zum Thema Genuss und Verantwortung spricht sie Konsumenten, Gastronomen und Hersteller alkoholischer Getränke gleichermaßen an.

Keine unnötige Einschränkung der Freiheitsrechte
„Bevor neue Regeln erlassen werden, sollte zunächst die Kontrolle der bestehenden Gesetze gewährleistet werden. Es mangelt uns nicht an Regeln, sondern an deren Kontrolle, einer konsequenten Anwendung und Verinnerlichung bei den Konsumenten,“ urteilt Alain Dufossé. Bei allen Maßnahmen ist wichtig zu beachten, dass nicht der Genuss verboten werden soll, sondern der Exzess. Genuss gehört zu unserer Kultur und steigert die Lebensqualität. Menschen, die mit Ihrer Freiheit zu genießen bewusst und verantwortungsvoll umgehen, dürfen in ihrer Mündigkeit nicht eingeschränkt werden.

Über die Initiative Genusskultur
Die Initiative Genusskultur wurde im Mai 2008 in Berlin von den Spirituosenherstellern Diageo Deutschland und Pernod Ricard Deutschland gegründet. Ihre Botschaft lautet: „Meine Freiheit. Meine Verantwortung.“ Denn: Wer einerseits die Freiheit des Genusses fordert, muss andererseits auch bereit sein, Verantwortung zu tragen. Weitere Informationen über die Initiative Genusskultur und ihre Aktionen finden Sie unter www.initiative-genusskultur.de

Die vollständige Pressemitteilung können Sie PDF hier  herunterladen.



 

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